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Textkrake
Die Textkrake ist eine Geschichte, an der ihr weiterschreiben sollt.
Es geht los mit einem Kapitel, das Rossipotti
geschrieben hat. Wie sich diese Geschichte entwickelt, ist aber
noch völlig ungewiss. Wenn ihr eine Idee habt, schreibt einfach
an der Geschichte weiter.
Das Besondere an unserer Textkrake ist, dass ihr nicht nur am Ende
des letzten Kapitels weiterschreiben könnt, sondern am Ende
jedes beliebigen Kapitels.
Wenn euch also die Geschichte bis Kapitel drei gut gefällt,
ihr aber findet, dass Kapitel vier und fünf verpfuscht wurden,
dann klickt euch einfach wieder hinter Kapitel drei ein und schreibt
ein viel besseres Kapitel vier oder fünf.
Natürlich hoffen wir, dass so ein richtig guter Roman entsteht.
Wenn wir Glück haben, kommen am Ende sogar mehrere gute Romane
heraus.
Die Textkrake hat also nicht nur einen Arm, sondern beliebig viele
und jeder davon kann wieder weitere Arme haben. Jeder Arm kann die
Geschichte in eine andere Richtung weitertreiben. Vielleicht müsste
sie eher Textbaum heißen, aber unser Programmierer hat sie
Textkrake genannt, weil er so gern Calamares isst.
Wer wissen möchte, wie eine ausgewachsene Textkrake aussehen
kann, kann unsere alte Textkrake im Kraken-Archiv ansehen und lesen.
Und hier geht's zur aktuellen Textkrake:
Kapitel 1 von Rossipotti
Lorinde und die Gefahr
Lorinde ritt auf ihrem weißen Pferd durch das Dämmerlicht
und schaute immer wieder ängstlich nach hinten. Waren die Späher
schon auf dem Hügel oder waren das nur die Bäume, die
ihre langen Schatten warfen?
"Schnell, Abalon, schnell! Reite wie der Wind in den Lichterwald!
Dort können uns die Späher nichts mehr anhaben."
Abalon wieherte und preschte den Hügel hinunter. Seine Mähne
flatterte im Wind und von seinem Hals tropfte der Schweiß.
Am Horizont konnte Lorinde die ersten Bäume des Lichterwalds
erkennen. Hoch und schlank ragten sie in den Himmel. Wenn sie den
Wald doch nur erreichen würde, bevor die Späher sie eingeholt
hatten! Im Wald würden die Späher bald ihre Fährte
verlieren. Und im Wald wartete Juventril, der mutige Juventril.
Das Mädchen sah hinter ihre Schulter und erschrak: Torben in
seinem roten Mantel galoppierte den Hügel hinab und war nur
noch wenige hundert Meter hinter ihr!
Lorindes Herz schlug bis zum Hals.
Torben, der schreckliche Torben, der ihren Bruder an Zark verraten
hatte! Nie und nimmer durfte sie ihm in die Hände geraten.
Wie sollte sie dann noch ihrem Bruder helfen können?
Lorinde presste sich an Abalons Körper und das Pferd flog beinahe
über die Wiese.
Vorsicht ein Wassergraben!
Abalon riss seinen Kopf in die Höhe und sprang auf die andere
Seite.
Der Lichterwald lag jetzt nur noch zweihundert Meter vor ihnen.
Aber auch die Späher waren nicht mehr weit. Und Torbens Pferd
war kurz vor dem Graben!
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und weiterschreiben hier: 
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