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Kinder schreiben für Kinder
Familie
Ohne Titel
von Maria - Do 31.05.2007
lieber papa, hallo!
ist bei dir alles picobello?
musst du heute wieder schuften
und dich langweilen mit irgendwelchen geschäften?
hast du wieder was zu schreiben und zu rechnen
und beim telefonieren den leuten zu entgegnen:
ihr müsst eine Mülltonne haben
da gibt's gar nichts dagegen zu sagen!
dann meint der andere am apparat:
kann nicht einmal eine ausname sein?
du sagst darauf nur: Nein!
immer es so ist -
das ist ziehmlich großer mist.
der chef brüllt rum, du sagst nur :Ja!
bei mir ist alles klar.
dann raucht er auch noch eine nei-
das ist doch eine Schweinerei! weiterlesen ...
lieber papa, hallo!
ist bei dir alles picobello?
musst du heute wieder schuften
und dich langweilen mit irgendwelchen geschäften?
hast du wieder was zu schreiben und zu rechnen
und beim telefonieren den leuten zu entgegnen:
ihr müsst eine Mülltonne haben
da gibt's gar nichts dagegen zu sagen!
dann meint der andere am apparat:
kann nicht einmal eine ausname sein?
du sagst darauf nur: Nein!
immer es so ist -
das ist ziehmlich großer mist.
der chef brüllt rum, du sagst nur :Ja!
bei mir ist alles klar.
dann raucht er auch noch eine nei-
das ist doch eine Schweinerei!
der qualm durch alle räume zieht-
davor am liebsten jeder flieht.
der chef könnte gehen ins Raucherzimmer,
doch das würde der tun wirklich nimmer!
endlich kommt die mittagspause,
am liebsten würdest du gehen jetzt schon nach hause.
das essen schmeckt schlecht
beschweren würdest du dich jetzt gerne - echt,
doch das tust du nicht,
denn du musst zurück zu deiner pflicht
das ganze schuften geht nun wieder von vorne los,
das ist wirklich nicht famos!
ich hoffe es geht dir trotzdem nicht schlecht -
sondern eher recht.
nun sage ich auf wiedersehen
denn ich will dich nicht mehr stören.
Brüder
von Flo (11 Jahre) - Fr 12.01.2007
manchmal können brüder unmöglich sein, dass man sie fast erdrosseln mag.
aber wenn man in der patsche sitzt (hilfe braucht) braucht, dann denkt man, wie wertvoll der bruder ist.
Der Schnee
von Lea (11 Jahre) - Sa 02.12.2006
„Ich habe Angst, Mama.“ Das Gesicht war bleich und die Hände gefroren. Die Schneeflocken in seinen rehbraunen Locken, verstreut. Sie legte die Hand auf seine Wange, lächelte unsicher. „Es wird alles gut.“ Dann kniete sie sich nieder, der Schnee tanzte ruhig in ihren Schoß und schmolz. Langsam. Als würde ihn nichts stören. Sie drückte ihm einen flüchtigen Kuss auf. Kurz und schmerzlos. Erhob sich, rückte seinen Schal zurecht. Dann drehte sie sich um. Schritt die schmale Gasse entlang, zwischen all den Tonnen, die vor Müll und Schutt überquollen. Ihre Schritte knisterten im Schnee, hallten zurück. Zurück zu ihm, dem kleinen Jungen, der da nun stand. Allein, in der Kälte und ohne Ausweg.
Eltern
von Christina (11 Jahre) - Do 01.12.2005
Was hab ich bloß für Eltern. Manchmal streiten sie, manchmal weinen sie und manchmal lachen sie zusammen.
Sie sagen, wenn ich groß bin, dann soll ich Ärztin oder Rechtsanwältin werden. Bäääh! Sowas ist doch stinkelangweilig. Aber ich lass mich nicht in die Irre führen. Ich bin doch nicht blöd. Ich werde auf jedenfall Lehrerin oder Malerin oder Flöterin (oder Flötistin oder Flötentönemacherin oder wie man das nennen mag.) weiterlesen ...
Was hab ich bloß für Eltern. Manchmal streiten sie, manchmal weinen sie und manchmal lachen sie zusammen.
Sie sagen, wenn ich groß bin, dann soll ich Ärztin oder Rechtsanwältin werden. Bäääh! Sowas ist doch stinkelangweilig. Aber ich lass mich nicht in die Irre führen. Ich bin doch nicht blöd. Ich werde auf jedenfall Lehrerin oder Malerin oder Flöterin (oder Flötistin oder Flötentönemacherin oder wie man das nennen mag.)
Das ist schon mal so klar wie Kloßbrühe, und was ich mache, wenn ich Oma bin, weiß ich auch schon: dann gründe ich meine eigene Tierpflegestation! Da wird mich niemand dran hindern, so wahr ich Bea heiße. Und vielleicht heirate ich auch irgendwann irgend jemanden. Aber garantiert nich Jan diesen Trottel, mit dem meine große Schwester mich verkuppeln möchte. Ich bin doch nicht so blöd und geb mich mit dem ersten ab der daherläuft. Nein, so blöd bin ich nicht. Im Grunde genommen bin ich sehr schlau. Das sagt jedenfalls mein Lehrer Herr Friedrich. Der ist sehr schlau und sehr dick. Wenn die Stunde anfängt kann unsere Klasse eigentlich gar nicht sagen das die Stunde anfängt. Sie fängt in unserer Klasse erst um 8.05 an. Nicht wie in den anderen Klassen um 8.00. denn Friedrich bewegt sich nur halb so schnell wie normale Lehrer(und die lassen sich ja schon sehr viel Zeit) er geht eigentlich nicht. Er rollt eher!
Friedrich ist eine nette, schlaue Kugel. Unsere Schule ist suuper. Weil sich am Anfang kein Direktor fand haben die Lehrer gesagt, dass die Schüler doch mitbestimmen sollten wie die Schule sein sollte.
Ja und so entstand unser nett-verrücktes 'Dorfgymnasium'. ja ihr habt richtig gelesen. Es ist ein Dorfgymnasium. In unserer Gegend gibt es viele schlaue Kinder oder Eltern, die finden ihre Kinder wären schlau. Ja und so wurde eben unser Gymi gegründet. Erst seit 2 Jahren sind jetzt in der alten Scheune 5x in der Woche die Räume gefüllt. Fortsetzung folgt vielleicht.
Meine Mama
von Anna Elisa (8 Jahre) - Fr 17.06.2005
Meine Mama weckt mich früh,
sie tut es nie vergessen!
Ich stehe auf, und zieh mich an,
Mama macht das Essen.
Mama schickt mich in die Schule,
die erste Stunde hab ich Sport.
Ich sag 'Tschüss' zu meiner Mama,
und dann geh ich endlich fort!
Endlich ist die Schule aus,
ich pack meinen Ranzen ein.
ich kann zu meiner Mama gehn,
das finde ich fein!
Zu Hause angekommen
sagt Mama: 'Komm wir
kaufen ein!'
Ich will aber nicht einkaufen
deshalb sag ich:
'Nein!'
Tom und Lena und der schöne Teich
von Anne (5 Jahre) - Sa 07.05.2005
Es war einmal ein Bruder und eine Schwester. Die gingen bei einem See vorbei und das Mädchen sagte zu seinem Bruder: "Der Teich ist aber schön." Und der Bruder von dem Mädchen sagte: "Stimmt, du hast Recht, der Teich ist wirklich sehr schön." Und dann gingen das Mädchen und sein Bruder wieder nach Hause. Und dann spielten sie noch ein bisschen draußen im Garten. Und dann ruft die Mutter: "Essen, Tom, Lena." Es gab Spaghetti und Nudelsoße dazu. Und dann gingen sie wieder nach draußen. Und dann ist die Geschichte zu Ende.
Der explodierte Topf
von Lisa (10 Jahre) - Sa 05.02.2005
Ich war vor 2 Wochen bei meiner Oma.
Ich fragte sie: "Was machst du heute zum Abendbrot?"
Oma antwortete: "Linseneintopf, den isst du doch so gerne." Nun war es soweit, meine Oma nahm einen Topf aus dem Schrank und kochte den Linseneintopf. Ein paar Minuten später gab es einen großen Knall, ich rannte schnell in die Küche und der Topf von meiner Oma ist explodiert. Ich und meine Oma lachten den ganzen Tag.
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