Kinder schreiben für Kinder

Familie

Ohne Titel

von Maria - Do 31.05.2007

lieber papa, hallo!
ist bei dir alles picobello?
musst du heute wieder schuften
und dich langweilen mit irgendwelchen geschäften?
hast du wieder was zu schreiben und zu rechnen
und beim telefonieren den leuten zu entgegnen:
ihr müsst eine Mülltonne haben
da gibt's gar nichts dagegen zu sagen!
dann meint der andere am apparat:
kann nicht einmal eine ausname sein?
du sagst darauf nur: Nein!
immer es so ist -
das ist ziehmlich großer mist.

der chef brüllt rum, du sagst nur :Ja!
bei mir ist alles klar.
dann raucht er auch noch eine nei-
das ist doch eine Schweinerei!

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Brüder

von Flo (11 Jahre) - Fr 12.01.2007

manchmal können brüder unmöglich sein, dass man sie fast erdrosseln mag.
aber wenn man in der patsche sitzt (hilfe braucht) braucht, dann denkt man, wie wertvoll der bruder ist.


Der Schnee

von Lea (11 Jahre) - Sa 02.12.2006

„Ich habe Angst, Mama.“ Das Gesicht war bleich und die Hände gefroren. Die Schneeflocken in seinen rehbraunen Locken, verstreut. Sie legte die Hand auf seine Wange, lächelte unsicher. „Es wird alles gut.“ Dann kniete sie sich nieder, der Schnee tanzte ruhig in ihren Schoß und schmolz. Langsam. Als würde ihn nichts stören. Sie drückte ihm einen flüchtigen Kuss auf. Kurz und schmerzlos. Erhob sich, rückte seinen Schal zurecht. Dann drehte sie sich um. Schritt die schmale Gasse entlang, zwischen all den Tonnen, die vor Müll und Schutt überquollen. Ihre Schritte knisterten im Schnee, hallten zurück. Zurück zu ihm, dem kleinen Jungen, der da nun stand. Allein, in der Kälte und ohne Ausweg.


Eltern

von Christina (11 Jahre) - Do 01.12.2005

Was hab ich bloß für Eltern. Manchmal streiten sie, manchmal weinen sie und manchmal lachen sie zusammen.
Sie sagen, wenn ich groß bin, dann soll ich Ärztin oder Rechtsanwältin werden. Bäääh! Sowas ist doch stinkelangweilig. Aber ich lass mich nicht in die Irre führen. Ich bin doch nicht blöd. Ich werde auf jedenfall Lehrerin oder Malerin oder Flöterin (oder Flötistin oder Flötentönemacherin oder wie man das nennen mag.)

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Meine Mama

von Anna Elisa (8 Jahre) - Fr 17.06.2005

Meine Mama weckt mich früh,
sie tut es nie vergessen!
Ich stehe auf, und zieh mich an,
Mama macht das Essen.

Mama schickt mich in die Schule,
die erste Stunde hab ich Sport.
Ich sag 'Tschüss' zu meiner Mama,
und dann geh ich endlich fort!

Endlich ist die Schule aus,
ich pack meinen Ranzen ein.
ich kann zu meiner Mama gehn,
das finde ich fein!

Zu Hause angekommen
sagt Mama: 'Komm wir
kaufen ein!'
Ich will aber nicht einkaufen
deshalb sag ich:
'Nein!'

Tom und Lena und der schöne Teich

von Anne (5 Jahre) - Sa 07.05.2005

Es war einmal ein Bruder und eine Schwester. Die gingen bei einem See vorbei und das Mädchen sagte zu seinem Bruder: "Der Teich ist aber schön." Und der Bruder von dem Mädchen sagte: "Stimmt, du hast Recht, der Teich ist wirklich sehr schön." Und dann gingen das Mädchen und sein Bruder wieder nach Hause. Und dann spielten sie noch ein bisschen draußen im Garten. Und dann ruft die Mutter: "Essen, Tom, Lena." Es gab Spaghetti und Nudelsoße dazu. Und dann gingen sie wieder nach draußen. Und dann ist die Geschichte zu Ende.

Der explodierte Topf

von Lisa (10 Jahre) - Sa 05.02.2005

Ich war vor 2 Wochen bei meiner Oma.
Ich fragte sie: "Was machst du heute zum Abendbrot?"
Oma antwortete: "Linseneintopf, den isst du doch so gerne." Nun war es soweit, meine Oma nahm einen Topf aus dem Schrank und kochte den Linseneintopf. Ein paar Minuten später gab es einen großen Knall, ich rannte schnell in die Küche und der Topf von meiner Oma ist explodiert. Ich und meine Oma lachten den ganzen Tag.