Kinder schreiben für Kinder

Gedichte

HipHop

von Miri (12 Jahre) - Di 19.12.2006

RESPEKT
DIE JENNJ IST SO COOL ,
SIE HATTE NEN FREUND DER WAR SCHWUL:
SIE MUSSTE IHN GEBEN AB ,
WURDE TROTZDEM NICHT SCHLAPP.
SIE HAT NEN NEUEN FREUND GEFUNDEN
MIT DEM VERBRINGT SIE SCHÖNE STUNDEN .
JENNY HAT RESPEKT VERDIENT,
DENN SCHWERE STUNDEN
HAT SIE ÜBERWÜNDEN ...!!!

Der Kreislauf des Frühlings

von Leila (12 Jahre) - Sa 09.09.2006

Die ersten Blumen blüh'n,
und die Vögel fliegen kühn.
Die Kinder gehen munter zur Schule,
und ganz leise, kommt auch der Hase aus der Kuhle

Die Ameisen die Richtung weisen,
und die Gedanken durch die Lüfte kreisen.
Dann freue dich und sing,
denn dann ist endlich wieder Frühling.


Unterdrückte Leere!

von Christl (14 Jahre) - Do 08.06.2006

Ich sinke ins Licht
in endlose Leere.
Nur ein dunkles Geheimnis-
erdrückende Schwere.
Träume -
Wahnsinnige Träume von Gnade und Verzeihn.
Kannst du nicht denken
ich weiß, du bist nicht mein.

Doch manchmal wach ich auf und denke nur an dich. Das hilft alles nichts
ich weiß du willst mich nicht!

Ich blicke in deine Augen
Liebe strömt durch meine Adern.
Doch was soll ich nur tun
ich weiß du liebst wen andern :/


Ohne Titel

von girli - So 14.05.2006

ein
ein großer
ein großer teich
ein großer teich war
ein großer teich war zu
ein großer teich war zu gefroren
ein großer teich war zu gefroren.


Ohne Titel

von Lea (10 Jahre) - Fr 28.04.2006

Schließ deine Augen
Schließ deine Augen,
geh durch den Wind.
Denk nicht an morgen,
und vergiss deine Sorgen.
Schließ deine Augen,
vertrau auf dein Herz,
hab wieder Hoffnung,
ignorier deinen Schmerz.
Schließ deine Augen,
hör in dich rein,
du hast gefühlt,
wie Menschen können sein.
Schließ deine Augen,
wisch die Tränen wieder weg,
warum die Trauer?
Das hat doch keinen Zweck.
Schließ deine Augen,
lasse dich gehn,
denk nicht an morgen.
Was kann noch geschehn?
Schließ deine Augen,
nimm dein Leben wieder an,
rieche den Abend,
wie er trösten kann.
Schließ deine Augen,
und du wirst sehn,
vertrau auf dein Herz,
dann wird alles wieder gehn.


Ohne Titel

von Rolf - Di 25.04.2006

Ich sitze auf dem Stuhl
weg ist der Honorarkonsul
er saß dort auf dem Tisch
und sprach Portugiesisch.
aß frech von meinem Teller
doch ich war schneller
und habe ihn verspeist
jetzt ist er ein Geist


Ein schöner Sommertag

von Timo (8 Jahre) - Fr 21.04.2006

Ein schöner Sommertag
Ich liege auf dem Schuppendach,
hellwach,
und schwitze,
bei einer Riesenhitze.
Kein Wölkchen weit und breit,
die Sonne scheint.
So gut wie niemand geht spazieren,
doch die Kinder galoppieren.
Jan und Jojo von nebenan,
klopfen bei uns an.
Ich esse hier mein Schokoeis,
-mit viel fleiß-
denn es tropft wie Soße
da mach ich mir glatt in die Hose.
Da kommt ne` Mücke, die sticht mich ins Bein,
„Au!“, schrei ich, „Jetzt muss ich rein.“

Die Amsel, die ihr Nest verlor

von Paula (10 Jahre) - Fr 14.04.2006

Die Amsel klein und zierlich war,
verlor ihr Nest im vor´gen Jahr.
Denn sie erlaubte sich den Streich
und baut´ ein Nest am Amsel-Deich.
(Dachrinne 'gleich' Amsel-Deich
auf amselisch im Amselreich.)
Die Amsel flocht mit viel Geschick
ein Nest aus Zweigen, TICK-TICK-TICK.
Die Menschen fanden es gar schlecht,
entfernten dieses Moos-Geflecht,
von Amsel-Mitleid keine Spur
und Frau Amsel, merk dir nur:
Dachrinne;nicht Amsel-Deich;
Dachrinne ist Menschenreich.

Segelboot

von Henriette (10 Jahre) - Sa 01.04.2006

er
ist hier auf
dem Segelboot er ist
hier
auf dem Segelboot er ist hier
auf dem Segelboot er ist
hier auf dem Segel-
boot er ist hier


Ohne Titel

von Ricarda (13 Jahre) - Sa 01.04.2006

Vogelgezwitscher -
zarte Rufe erklingen
übertönen den Schrecken
der Nacht

Die Ente

von Ricarda - Sa 01.04.2006

Sie schwimmt im spiegelglatten Wasser
mit eleganten Zügen
Ihr Federkleid wird immer nasser
das ist ihr ein Vergnügen

Und plötzlich sieht sie einen Fisch
am Grunde ihres Sees
Der kommt auf ihren Mittagstisch
mit etwas Glück des Klees

Sie hält erst Ausschau nach dem Tier
und taucht dann leise unter
Sie nimmt den Fisch nun ins Visier
und wird dann langsam munter

Sie schwimmt so schnell wie sie nur kann
dem Fischlein hinterher
Die Ente strengt sich mächtig an
und dann ist sie sein Herr

Nun lässt sie treiben sich vom Strom
des himmelblauen Fluss´
für ihre Arbeit ist´s ein Lohn
und des Gedichtes Schluss

Meine Mama

von Anna Elisa (8 Jahre) - Fr 17.06.2005

Meine Mama weckt mich früh,
sie tut es nie vergessen!
Ich stehe auf, und zieh mich an,
Mama macht das Essen.

Mama schickt mich in die Schule,
die erste Stunde hab ich Sport.
Ich sag 'Tschüss' zu meiner Mama,
und dann geh ich endlich fort!

Endlich ist die Schule aus,
ich pack meinen Ranzen ein.
ich kann zu meiner Mama gehn,
das finde ich fein!

Zu Hause angekommen
sagt Mama: 'Komm wir
kaufen ein!'
Ich will aber nicht einkaufen
deshalb sag ich:
'Nein!'

Ohne Titel

von Grinsekatze (13 Jahre) - Mi 15.06.2005

Ich sehe dich
so wie du mich
nicht siehst
denn ich bin
was ich bin
bin ein Tier
sitze hier
in einem Käfig aus glas
bekomme hier ekeligen fraß
Denn ich gehör nicht dir
und auch nicht mir
ich bin auch nicht frei
wie es laut Gesetzten sei
wird bei mir übersehn
weil die Menschen gehen
vorbei, sehen mich nicht
schauen mir nicht lange ins Gesicht
Ich bin ein Versuchstier
bitte helft mir!

Abends wenn ich schlafen geh

von Anna Elisa (8 Jahre) - Fr 08.04.2005

Abends wenn ich schlafen geh,
steht am Fenster eine Fee.
Sie winkt mir freundlich zu,
und trägt ganz goldne Schuh.

Sie wünscht mir eine gute Nacht,
und hält heut über mir die Wacht.

Das Abendrot scheint durch das Fenster,
draußen zappeln die Gespenster.

Die kleine Fee machts Fenster zu,
nun hab ich endlich meine Ruh!

Gedicht

von Sabrina (14 Jahre) - So 06.02.2005

Manche Träume sind länger als andere,
manche Träume sind schöner als andere.
Aber mein schönster Traum,
der ließt jetzt grade dieses Gedicht.
Eure Sabrina.

Der Brief

von Saskia und Cindy (9 und 10 Jahre) - Mi 26.01.2005

Es kommt von mir,
es geht zu dir,
es ist kein Mensch,
es ist kein Tier
es ist nur dies ein Stück Papier.

Ein Stück Papier,
jedoch es spricht
es bringt von mir
dir den Bericht:
Ich hab dich lieb,
vergiss mich nicht


Ich freu mich

von Cynthia (10 Jahre) - Fr 26.11.2004

Ich freu mich, dass ich Augen hab, die alles ringsum sehen.
Freu mich, dass ich Füße hab, wohin ich will zu gehen.
Freu mich über meine Ohren, dass ich die Vögel hören kann - und zieht der Kuchenduft ins Zimmer, wie freut mich eine Nase dann.
Die Hände greifen, was ich will,
die Finger halten selten still -
und meine Haare kitzeln mich,
und was der Kopf denkt, spreche ich.


Gedicht

von Jasmin (14 Jahre) - Fr 23.07.2004

Dich zu sehen ist,
als würde man vom Winde verweht sein;
dich zu sehen, macht mich ganz traurig;
doch ich weiß doch auch,
wie sehr ich dich mag.